Der islamisierende Bundespräsident


In diesen Minuten besucht unser kleines Dorf, bzw. Nachbardorf, der Herr Bundespräsident Steinmeier. Nicht weit entfernt von dem Ort, an dem früher – 1905 – Kaiser Wilhelm die weltweit zweitgrößte Funkanlage (Norddeich-Radio) bauen ließ, die man dann im Zuge der Privatisierung in den 90ern zerstörte. Heute ragt noch ein geretteter Mast der Empfangsstelle in den Himmel. 
Ein seit Jahrzehnten hier lebender gebürtiger nordafrikanischer, inzwischen pensionierter, islamischer Lufthansapilot hat ihn gerettet. Er versteht nicht, warum die Deutschen ihre Geschichte so wegtrampeln. Mustafa ist seit Jahrzehnten engagiert. 

Mustafa ist das, was man einen seit Jahrzehnten voll integrierten, ehrenamtlich vielseitig aktiven Mann nennt. Er ist wahrer Ostfriese geworden. Und er unterhält, gegen alle Widerstände durch bestimmte politische Kräfte, bisher kostenlos sein kleines, feines und viel besuchtes Museum zum Thema Norddeich-Radio, Rettung von Leben auf hoher See, Technik in Utlandshörn. Obwohl man ihn ständig rausmobben will. Sein Verein klagt gerade, bald ist der Gerichtstermin.

Warum erzähl ich das hier. Weil Steinmeier das Gebäude besucht. Seit 2015 hat man hier im bisher weitgehend leerstehenden Gebäude Einwanderer untergebracht. Zwar zum Teil mit Mehrfachidentitäten und auch solche, die oft über Nacht verschwanden, aber es wohnen eine Handvoll Menschen im Haus. 

Mustafa aber hat man nach Hause geschickt. 

Auch die anderen Vereinsmitglieder. 

Steinmeier will oder soll ihn nicht ansprechen. 

Der Landkreis will das Museum rausmobben, obwohl es zur tatsächlichen Integration der Einwanderer beitragen könnte. Mustafa spricht fließend arabisch. Und die anderen Vereinsmitglieder haben bereits 2014/2015 angeboten, sich um hausinterne Integhration zu bemühen. Aber weder Landkreis noch Parteien wollen das. Auch nicht die Volkshochschule. Obwohl nur etwa 6 Leute da wohnen. Der angebliche Kindergarten wird noch immer gesucht – es käme eh kein Kind. 

Und der übrige Investionsbetrag in Millionenhöhe ist längst verbraten für Computer. 

Steinmeier kommt also gerade, doch weder der Ortsvorsteher ist eingeladen noch wir Anwohner der näheren Umgebung. Wir sollen auch nicht an der Integration beteiligt werden. Weder Sprachkurse noch Gespräche über hier übliche Umgangsformen, nichts. Das macht ein sektenählicher Kreis. Auch die evangelische Landeskirche hat Geld investiert. Aber Kontakte zwischen Bevölkerung und den oft oder meist jungen männlichen Einwanderern sind entweder nicht erwünscht oder schlicht unmöglich.

Warum karrt man also mehrere Busladungen nicht hier lebender zusätzlicher Flüchtlinge an? Um Steinmeier was vorzuführen? Es kann nur um Geld gehen. Grauenvolle Überlegungen stelle ich an. Der deutsche Bundespräsident ist im übrigen nicht für seine deutschen Landsleute da. Der Sozialdemokrat will ja nicht mal den sozialdemokratischen Ortsvorsteher und Vorsitzenden des Dörpfvereins sehen. Man sollte die Hansels alle nicht mehr wählen. (8. Juni 2017, 15.23 Uhr). Tschüss Herr Steinmeier. Ich hab Sie nicht gewählt. Das war die Bundesversammlung. Klar.