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„Viele kennen bereits das Konzept der Taqiyya als eine Erlaubnis zur zweckdienlichen Lüge.

Es geht aber noch weiter. Mit dem Konzept al-maʿārīḍ oder auch al-Tawriya genannt wurde im islamischen Recht eine unerschöpfliche Quelle erschlossen, um mit ein wenig Geschick in jeder Situation “richtig” zu lügen.

Aber was genau ist nun al-maʿārīḍ? Und wie kann man es als Alternative zur Lüge nutzen?
Al-maʿārīḍ betreibt man, wenn man etwas bewusst so sagt, dass der Hörer das Gesagte missversteht. Man nutzt also Mehrdeutigkeiten der Sprache aus.
Ein Beispiel: Ich werde gefragt, ob ich Geld habe. Ich antworte:

„Ich habe keinen Cent in meiner Tasche“. Ich meine hier eine Cent-Münze. Euro-Scheine habe ich natürlich viele dabei. Die Fragenden verstehen durch meine Worte, dass ich gar kein Geld hätte. Oder ich hätte auch antworten können: „Ich habe kein Geld in meiner Tasche“, während mein Portemonnaie auf Grund der Menge an Münzen und Scheinen fast platzt.

Wie wird diese Kunst der Lüge – wie ich sie nenne – oder Alternativoption zur Lüge – wie sie die islamische Gelehrten nennen – begründet?“

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