Schwester Hatune braucht Solidarität

Netzfund:

Gerade erreicht mich aus Portugal, per Mail, diese Kopie eines Briefes an Pfarrer Hammans. Hoffentlich liest er es auch 🤔
Dem Absender habe ich bereits persönlich gedankt!

Sehr geehrter Herr Pfarrer Hamanns!
Als Mitglied der Gesellschaft für bedrohte Völker verfolge ich seit Anfang der 70iger Jahre aufmerksam die Lage religiöser & ethnischer Minderheiten überall auf der Welt. Verschiedene international anerkannte Berichte u. a. von Open Doors & Kirche in Not belegen seit Jahren regelmäßig, dass christliche Minderheiten weltweit die am stärksten diskriminierten & verfolgten religiösen Gemeinschaften sind. Im eklatanten Gegensatz dazu steht die Ignoranz gegenüber dem Thema, resp. die faktische Schweigespirale von Medien & Politik in unserem Land.
Nun lese ich von der geplanten Veranstaltung des Coesfelder Unternehmers Günter Geuking zum Thema. Als gläubiger Christ und engagierter Menschenrechtler kann ich eine solche Initiative nur begrüßen, für die mir im übrigen ein Veranstaltungsort wie der in Ihrer Gemeinde bestens geeignet erscheint.
Schwester Hatune steht bekanntlich keiner politischen Partei nahe und lässt sich aufgrund ihrer völligen Unabhängigkeit auch von niemandem vereinnahmen. Aufgrund der Berichterstattung in Presse, Rundfunk und Fernsehen ist sie der Öffentlichkeit bestens bekannt als tatkräftige Helferin u.a. mit ihrer eigenen „Schwester-Hatune-Stiftung – Helfende Hände für die Armen“ sowie als authentische Glaubenszeugin anerkannt. Zudem wurde sie u.a. 2010 mit dem Bundesverdienstkreuz 1.Klasse ausgezeichnet.
Wenn sie gelegentlich auch auf Einladung der AfD Vorträge zum Thema gehalten hat, so lässt sich daraus bestenfalls schließen, dass diese Partei im Unterschied zu anderen, etwa den BündnisGrünen, Interesse am Schicksal unserer verfolgten Glaubensgeschwister zeigt.
Die Tatsache, dass Sie als zuständiger Pfarrer nun die ursprüngliche Vereinbarung mit dem Veranstalter aufkündigen, legt den Verdacht nahe, dass dies auf Druck von außen geschah bzw. dem zunehmend undemokratisch-totalitären Klima in unserem Land geschuldet ist.
Ist Ihnen denn nicht bewusst, dass Ihre Entscheidung einer faktischen Zensur zum Thema gleichkommt, Sie selbst gewissermaßen im vorauseilenden Gehorsam handeln und damit der herrschenden Ignoranz gegenüber der Christenverfolgung Vorschub leisten?!!
Ich appelliere dringend an Sie, Ihre Entscheidung zu überdenken, wie ursprünglich vereinbart der geplanten Veranstaltung in Ihrer Gemeinde Raum zu geben und damit die Chance zu wahren, dass den verfolgten Christen in aller Welt Gesicht & Stimme gegeben wird.
Ihnen und Ihrer Gemeinde wünsche ich Gottes reichen Segen, Mut und Kraft, dem äußeren Druck christenfeindlicher Kreise zu widerstehen und ein klares Bekenntnis für Christus & seine verfolgten Geschwister, die auch die unseren sind, zu geben.
Mit besten Grüßen