Bens Blog

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Politik mit geheimdienstlichen Mitteln. Beängstigend.

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Boris Reitschuster in Facebook: „Wird mit Methoden der Geheimdienste Politik gemacht?

Das ist die zweite, kaum beachtete Dimension im Fall Strache – und die ist für mich noch beängstigender als sein unsägliches Verhalten. Die Ablehnung von Methoden des KGBs und der Erstellung und Nutzung von „Kompromat“ sollte ein Konsens unter Demokraten sein. Egal, wer die anwendet, und gegen wen sie sich richten. Wir können das nicht in Russland völlig zurecht verurteilen und dann hierzulande begrüßen oder den Mund halten. Sonst machen wir uns völlig unglaubwürdig und legen genau die Doppelmoral an den Tag, die wir den Autokraten vorwerfen. Mein aktueller Kommentar dazu: https://tinyurl.com/strachekomm

P.S.: Den Kommentaren nach zu urteilen, scheinen viele nicht den Kern meiner Argumentation verstanden zu haben. Das Aufdecken von Straftaten ist natürlich Aufgabe des Journalismus. Aber im Falle Strache geht es um das Provozieren von unsäglichen Aussagen, die als Bereitschaft zu denselben gewertet werden können, mit Hilfe von Tricks. Und politischer Instrumentalisierung zwei Jahre später als „Kompromat“. Das sind die klassischen Methoden von KGB und Stasi – wer auch immer sie in diesem Fall anwendete. Die Unappetitlichkeit des Zielobjekts macht die Methoden nicht appetitlicher.“

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