Wem gehört unser Land?


Netzfund:
Wenn man darauf beharrt, dass dies unser Land sei – und nicht deren -, dann fragen Linke gerne in typisch dekonstruktivistischer Manier, mit der man alles zerreden kann und die sie seltsamerweise nie auf eigene Fahnenwörter anwenden, wie einem und mit welchem Recht jemandem denn Land gehören könne.

Da kann man lange erwidern, dass Herkunft und Kultur eine gewisse Verbundenheit erzeugen, und dass es nicht bloß um ein Stück Boden gehe, sondern auch um ein sinnvolles sozialökonomisches Konstrukt, an dem man im Idealfall seinen Anteil hatte. Im Gegensatz zu Zuwanderern, die nichts dazu beigetragen haben und nicht mal unsere grundlegenden Werte teilen.

Es liegt in der Natur der Sprache, dass man intuitiv eingängige und selbstverständliche Begriffe nicht exakt begründen kann. Diesen Mangel macht sich der Linke bei jeder Gelegenheit zunutze. Uns bleibt nichts, als ihm seine eigene, meist selektive Denkweise vor Augen zu führen, indem wir sie gnadenlos übertreiben und damit ad absurdum führen:

Man frage ihn, ob man ihm den Arm brechen darf. Wahrscheinlich wird er das verneinen. Wieso? Weil das sein Arm sei! Aber: Nur weil der Arm an ihm gewachsen ist, kann er doch nicht mehr Anspruch darauf erheben als ich! Ich hatte halt Pech, dass just dieser Arm nicht an mir wuchs. Also warum solle ich nicht damit anstellen können, was ich will? Er wird dann sagen, das sei ein blödsinniger Einwand. Aber ganz exakt wird er das auch nicht belegen können! Und wenn er ganz beharrlich ist, dann beweisen wir ihm halt, dass sein Ich und sein Schmerz bloß Konstrukte seines Gehirns sind.