Ralph Giordano: „Nicht die Moschee, der Islam ist das Problem“


Ralph Giordano:

Auszug:

Noll: Du hältst die Scharia, islamisches Recht, grundsätzlich für eine Bedrohung in einem demokratischen Staat? 

Giordano: Ich habe es mir angetan und habe den Koran gelesen. Von der ersten bis zur letzten, bis zur 140. Sure. Es ist eine Lektüre des Schreckens und des Wahnsinns. Es wird fortwährend dazu aufgerufen, die Ungläubigen zu töten, vor allem aber die Juden, die Juden, die Juden. Ich habe Streichers „Stürmer“ noch erlebt, wenn ich zur Schule ging, da kam ich an so einem Kasten vorbei, wo Streichers „Stürmer“ aushing. Ich sage euch, nachdem ich den Koran gelesen habe: der Koran ist das judenfeindlichste Buch, das mir in meinem langen Leben jemals vor die Augen gekommen ist. Was können wir davon erwarten?

Noll: Das ist eine sehr weitgehende, mutige Aussage. Auch hier in Deutschland, im Westen traut sich kaum jemand, das zu sagen.

Giordano: Das traut sich keiner zu sagen, selbst die Kritiker, die sich an die empfindlichen Frage herantasten. Zu sagen, nicht die Moschee, der Islam ist das Problem. Das ist das stärkste und größte Tabu von allen. Aber es berührt den Kern der Sache. Wir haben es zu tun mit dem Zusammenstoß zweier Kulturkreise, hier bei uns, im Herzen Europas, die beide in einem höchst unterschiedlichen Entwicklungsstadium sind. Und das macht sich hier bemerkbar, nicht nur da, wo sie schon immer sind, sondern hier, wo sie neu sind, wo sie mit anderen zusammentreffen. Eine personelle, individuelle Integration ist möglich. Jeder von uns kennt Muslime, die gut integriert sind, von denen wir nichts zu befürchten haben. Nur, es ist nicht exemplarisch. Es ist nicht die Tendenz. Die Schicksalsfrage, vor der Deutschland steht im 21. Jahrhundert, ist daher: wird die türkisch dominierte muslimische Minderheit in Deutschland kollektiv integrierbar sein oder nicht. Und ich glaube, dass diese türkisch dominierte muslimische Minderheit in Deutschland nicht kollektiv integrierbar ist. Das eigentliche Problem besteht also darin, wie wir trotzdem friedlich mit ihnen auskommen, auch wenn sie nicht integriert sind. Das weiß niemand zu sagen. 

Noll: Nun wäre die Frage, die ein Journalist hier unweigerlich stellen würde: Wenn sie nicht kollektiv integrierbar sind, was dann?

Giordano: Ja, was dann, das ist die Frage. Aber solchen geschichtlichen Wahrheiten müssen wir uns stellen, müssen sie voraussehen. Müssen uns überlegen, was man tut, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist. Wir haben es mit drei Gruppen zu tun. Erstens: die Terroristen. Nicht alle Muslime sind Terroristen, aber alle Terroristen sind derzeit Muslime. Das ist eine verhältnismäßig kleine Gruppe. Deutschland ist schon bedroht von ihnen gewesen, Kofferbomber oder die Sauerland-Gruppe. Größer ist schon die zweite Gruppe, die der Sympathisanten, auch wenn das nicht oft gesagt wird. Aber das eigentliche Problem ist ein sozio-kulturelles, nämlich die Masse der Muslime, die sich keine Dynamit-Gürtel umbinden, die nicht andere Menschen in die Luft sprengen wollen und trotzdem von ihren Sitten, Gebräuchen und Traditionen her aus einer ganz anderen Welt kommen. Auch ohne, dass sie sympathisieren, ohne, dass sie aggressiv werden, sind sie ein sozio-kulturelles Problem, weil ihre Traditionen ganz andere sind. Das ist die dritte, die größte der Problemgruppen.

— Weiterlesen www.compass-infodienst.de/Ralph-Giordano-Nicht-die-Moschee-der-Islam-ist-das-Problem.7655.0.html

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