Michael Wolffsohn zur Lage der Freiheit


„Viele Deutsche haben das Gefühl, ihre Meinung nicht mehr sagen zu dürfen. Tatsächlich werden Menschen daran gehindert, sich zu äußern. Radikale versuchen, in Lehrsälen und im Netz zu bestimmen, was man sagen darf – und was nicht. Der Staat lässt sich das gefallen. Und zu wenige stemmen sich dagegen. So gerät die Meinungsfreiheit ins Wanken“, analysiert Susanne Gaschke in der WELT am Sonntag.

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„Doch was derzeit vor allem, aber nicht nur von links an deutschen Universitäten geschieht, beginnt, unheimliche Züge anzunehmen. Den Historiker Michael Wolffsohn erinnern die derzeitigen Attacken auf vermeintlich ‚rechte‘ Professoren oder Gastredner an die NS-Studenten in der Weimarer Republik, die an den Hochschulen Angst und Schrecken verbreiteten. ‚Wohin das geführt hat, ist bekannt‘, sagt Wolffsohn: ‚Wenn der Staat einer offenen Gesellschaft so etwas zulässt, müssen die Alarmglocken klingeln.'“

Artikel „Null Toleranz“ in WELT am Sonntag vom 27. Oktober 2019, Seiten 17 bis 20 (nur Print, Artikel ist online bisher nicht verfügbar).

Quelle:

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