Erzbischof Augoustinos: „Europa schafft sich ab!“

S.E. Erzbischof Augoustinos Lambardakis, Metropolit der griechisch-orthodoxen Metropolie von Deutschland und Exarch von Zentraleuropa des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel, spricht mir aus der Seele. Seine Erregung und seine Enttäuschung gehen mir nahe.

Das Verhalten der westlichen Kirche/n ist beschämend. Mir scheint, man begreift hier nicht einmal ansatzweise, welche Tragweite die erneute, als gezielte demütigende Provokation beabsichtigte und rein machtpolitisch motivierte Umwandlung der Hagia Sophia – Mutterkirche der orthodoxen Christenheit – in eine Moschee hat.

Ein weiteres trauriges Zeugnis geistlicher Armut und geschichtlicher Ahnungslosigkeit oder (was noch schlimmer ist) Gleichgültigkeit! Ich schäme mich dafür.“ Netzfund

Ben’sBlog ergänzt: Und die Trauer führt bei mir zum Zorn über Institutionen, die uns ins Unheil führen.

Mahnende Worte von Erzbischof Augoustinos an Merkel und Europa.

Bischof Augoustinos (82), Erzbischof der griechisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, ist ein kluger Mann. „Europa schafft sich ab!“, mahnte er in einer bewegenden Predigt (siehe oben).

Anlass war die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee. Über den Islam, sagte der Bischof der in Münster bei Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI., studierte,…

„… überall wo er das Wort hat, ruiniert er alles!“

Worte, die wir uns auch von unseren Geistlichen wünschen, doch die haben für so kluge Gedanken keine Zeit, die bereiten gerade ihren Einstieg ins Schleppergeschäft vor. Und wundern sich, dass allein 2019 500 000 (!) Menschen aus der Kirche ausgetreten sind; machen aber selbstverständlich unbeirrt weiter.“

https://19vierundachtzig.com/2020/07/14/erzbischof-augoustinos-europa-schafft-sich-ab/