Sie zerstören meine Kindheit und Jugend

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Eva Herman Offiziell:
Zuschrift einer Leserin

Liebe Eva,

Ich möchte etwas mit allen Eltern teilen.

Mein bald Volljähriger Sohn sagte heute:

„Mama, mir wird gerade meine
unbeschwerte Kindheit und Jugend genommen „.

Wir werden weggesperrt, wenn ich das gewusst hätte, wäre ich davor noch öfters feiern gegangen.

Was für Ziele habe ich jetzt noch nach meiner Arbeit abends? (Homeoffice in der Ausbildung).

Ich habe meinem Kind eine Hantelbank gekauft, Sport ist gerade so wichtig für unsere
Jugendlichen.
Und ich vermittele ihm gerade die Naturgesetze und die wahren Lebenswerte, ich spüre dazu
eine Öffnung, dass ist wunderschön.

Viel Kraft für alle Eltern und Kinder!

„Der Lockdown wird bis Weihnachten fortgesetzt und dann immer um 14 Tage verlängert, wenn der 7-Tage-Inzidenzwert nicht unter 50 sinkt.

In Berlin sind 750.000 (!) Jobs in der Kulturwirtschaft, der Gastronomie, der Hotellerie, in der Tourismusbranche, im Veranstaltungsbereich und im Messegeschäft massiv von diesem „Lockdown light“ betroffen. Und der Schaden geht über diese Branchen noch hinaus.

Wie ernst die Lage ist, zeigt die aktuelle Bilanz der Industrie- und Handelskammer (IHK): „Jedes zweite Unternehmen kämpft mit geringer Nachfrage, jedes vierte sieht sich von Insolvenz bedroht. Zwei von drei Unternehmen erhalten inzwischen staatliche Unterstützungen oder planen diese zu beantragen. (…) Vier von zehn Betrieben sehen sich mit Liquiditätsengpässen konfrontiert.“

Besonders schlimm ist die Lage bei den Restaurants: Fast jeder zweite Gastro-Betrieb steht vor der Pleite.

Diese wirklich erschreckenden Zahlen sind Folge des teilweisen oder gänzlichen Lockdowns, den die Politik seit neun Monaten über dieses Land verhängt. Und führt die Holzhammer-Methode zum Ziel? Offensichtlich nicht, darauf weisen Experten immer wieder hin, so zum Beispiel der Mediziner Matthias Schrappe, der von 2007 bis 2011 Vize-Chef im Sachverständigenrat für Gesundheit der Bundesregierung war.“

https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/der-lockdown-light-ruiniert-berlin-gibt-es-keine-alternative