Gustav-Heinemann-Initiative in Humanistischer Union verschwunden?

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„Unser Grundgesetz ist ein großes Angebot. Zum ersten Mal in unserer Geschichte will es in einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat der Würde des Menschen Geltung verschaffen. In ihm ist Platz für eine Vielfalt der Meinungen, die es in offner Diskusssion zu klären gilt.“

(aus dem Gründungsaufruf der GHI)

Ich war dabei in einer der vorderen Reihen, als Johannes Rau (Ministerpräsident NRW) und Dr. Dieter Posser (Justizminister) im Einvernehmen mit Verfassungsrichter Simons und der Gustav-Heinemann-Initiative der „Bundesarbeitsgemeinschaft Kritischer Polizistinnen und Polizisten (Hamburger Signal) e.V.“ , deren Gründungsmitglied ich nach 1986 war, die Vereinsgründung fand 1988 in Berlin statt und die Abwicklung begann 1997, die Mitgliedschaft endete 2000. Die Heinemann-Initiative, deren Mitglied ich einige Jahre war, bewahrte und verbreitete die Haltung des Bürgerpräsidenten Gustav Heinemann, der zuvor auch schon Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages war und in der Tradition der „Bekennenden Kirche“ um Karl Barth, Pastor Niemöller, Pfarrer Bonhoeffer und Pastor Heinrich Albertz stand. „Unser Grundgesetz ist erstmalig in der Geschichte ein großes Angebot“.

Damals entstand auch das Komitee für Grundrechte und Demokratie, man beobachtete und begleitete Demonstrationen und schuf Dokumentationen. Man förderte die Demokratie.

Heute hört man nicht mehr viel.

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