Willkommen!

Lieber Leser oder liebe Leserin,

heutzutage ordnen Medien und Einzelmenschen jemanden mit einer von der verbreiteten Mainstreamhaltung abweichenden Ansicht zu einzelnen Themen in Schubladen.

Das war immer so.

In den 60er Jahren meinten die damaligen älteren Leute, die noch während der Nazizeit Kinder waren, dass langhaarige Sänger wie die Beatles ungepflegt gewesen seien. Erst als der Papst Johannes XXIII sagte, dass es auch Lieder gebe, die er gerne höre, durfte ich in unserer kritisch-katholischen Familie positiv über die Beatles sprechen, die ich nur von der Hitparade bei Radio Luxemburg kannte.

Als ich 1977 das erste Mal selber Vater war, wurde ich schräg angeschaut (oder manchmal bewundert), weil ich allein mit Kinderwagen in einer Straßenbahn durch Köln fuhr, um einkaufen zu gehen oder zum Kinderarzt zu fahren, Fenster putzte, einkaufte, zum Spielplatz ging, zur Kirche ging – Kind oder später Kinder im Schlepptau)…. war das ne Besonderheit. Das machten damals noch nicht viele Väter.

Als ich 1981 und 1982 am Arbeitsplatz frei nehmen wollte, um meine Frau zu unterstützen, die mit dem dritten Kind im Krankenhaus lag, bekam ich es erst nachdem ich mitsamt der beiden anderen Kinder zum Nachtdienst erschien. Das war aufmüpfig. Sonderurlaub wurde erst später eingeführt.

Als ich ca. 1985 während einer Predigt den Diakon unterbrach, um ihm eine Zwischenfrage zu stellen, weil er vehement gegen unverheiratet zusammen Lebende und die Anerkennung der schwulen Beziehung in Schweden anredete, war das Revolution.

Wenn ich heute sage, dass mir missfällt, wie man den Massenmörder Mohammed hofiert, der in Medina 700 Juden der Quraiza köpfte und ein Blutbad anrichtete, das 1400 Jahre schon andauert, Eroberungen, Genozide, Intoleranz, Zerstörung von Wissenschaft und Freiheit brachte, die heute Millionen Menschen zur Flucht in die Freiheit treibt – die bei uns noch ist -, dann gilt das neuerdings als „rechts“, die Kritik an der Kirche, die pauschale Aussage, die „seien alle pädophil“, die ist „links“. Wie verrückt. Antisemtismus wird neuerdings dann gutgeheißen, wenn er sich als Antizionismus gegen Israel, und indirekt damit gegen Juden richtet.

Wisst ihr was? Mir ist das inzwischen egal, dass Facebook mich sperrt, Twitter meine Beiträge zensiert und löscht. Ich schreibe und rede, wo und was mir passt. Und wenn ihr mich dafür umbringt. Ich steh hier und kann nicht anders.

Ich bin weiter katholisch, obwohl die römische Kirche mich nicht will. Ich bin weiter von Martin Luther beeinflusst, auch wenn sich die evangelische Vereinigung zu einer Partei entwickelt hat. Aber ich distanziere mich von der evangelischen Geschichte, von den Reformationskriegen, von der Beteiligung der Kirche am Nazi-Terror und an dessen Stabilisierung. Ich danke Dietrich Bonhoeffer für seinen Mut. Aber viele Vorbilder gibts da nicht.

Ich bin meinem Gewissen und dem gegenüber verantwortlich, der mich mein Leben lang begleitet, mich stützt, mich werden ließ und vergehen lässt.

Da ich katholisch glaube, lebe, empfinde und sowohl Liturgie als auch Sakramente schätze, ist es schmerzhaft, dass sowohl die römisch-katholische als auch die altkatholische Kirche sich nicht kritisch mit dem Islam auseinandersetzt. Auch missfällt mir in den Kirchen die oft anzutreffende Ferne vom Judentum, dem ich sehr nahe bin.

Ich unterstütze den Staat Israel, die einzige Demokratie dieser Region der Welt. Ständig bedroht vom Terror der Hamas und anderer islamischer Banden. Ich kann nicht begreifen, warum die herrschende Linke in Deutschland ständig mit den sogenannten „Palästinensern“, die in Wirklichkeit integrationsunwillige islamische Araber sind, in Verbindung steht und diese finanziell und ideell fördert.

Ich habe wiederholt ein Bäumchen in Galiläa pflanzen lassen über den jüdischen Nationalfonds. Und ich empfehle dies angesichts des Weltklimas auch allen Lesern.

In diesem Sinne Shalom, Friede mit Euch.

Ben Bärenhut